Wahre Liebe

Lieber Mensch:

Du hast es alles falsch verstanden!

Du bist nicht hier, damit Dir bedingungslose Liebe gelingt.

Die ist dort, woher Du kamst und wohin Du gehen wirst.

Du bist hier, um menschliche Liebe zu lernen.

Allumfassende Liebe, Schmuddelige Liebe. Schwitzige Liebe. Verrückte Liebe. Gebrochene 

Liebe. Ungeteilte Liebe. Durchtränkt vom Göttlichen. Lebendig durch die Anmut des Stolperns.

Offenbart durch die Schönheit des … Scheiterns. Und das oft.

Du bist nicht auf die Welt gekommen, um perfekt zu sein. Du bist es schon.

Du bist hier, um herrlich menschlich zu sein. Fehlerhaft fantastisch.

Und um im Erinnern wieder aufzuerstehen.

Aber bedingungslose Liebe? Erzähl mir nichts davon.

Denn wahre Liebe kommt OHNE Adjektiv aus. Sie braucht keine näheren Bestimmungen.

Sie braucht keine perfekten Umstände.

Sie bittet Dich nur, dass DU kommst. Und Dein Bestes gibst.

Dass Du im Hier und Jetzt ganz da bist.

Dass Du leuchtest und fliegst und lachst und weinst und verwundest und heilst und fällst und 

wieder aufstehst und spielst und machst und tust und lebst und stirbst als 

unverwechselbares DU. Das genügt. Und das ist viel.

 

Courtney A. Walsh

Große Liebe oder (Selbst)Täuschung?

Ein wunderbarer Text von einer fantastischen Frau, tausend dank liebe Gabriela……..

 

Gibt es sie? Die Seelenverwandschaft, die große Liebe, der ideale Partner…Wenn wir unsere Beziehungen nicht als romantische Komödien oder fortwährende Dramen, sondern stetige gemeinsame und persönliche Entwicklung begreifen wollen, wäre es ganz gut den Abschied vom Traumprinzen zu nehmen…Dabei müssen wir nicht unromantisch werden, aber frei von Illusionen, die eine glückliche Beziehung im echten Leben unmöglich machen. Yoga und Meditation können uns helfen, einen realistischeren Blick auf Beziehungen zu erhalten. 

 

Beziehungen sind dafür da, um zu wachsen und aus der Illusion des Getrenntseins zu erwachen – nicht dafür, dass sie uns sofort und immer glücklich machen. Wenn wir dieses Verständnis in all unseren Beziehungen anwenden, sind die Beziehungen ganz klar eine Form des Yoga. Schließlich bedeutet Yoga Einheit, Verbindung oder Vereinigung.

Yoga und Meditation lehren zum einem die Achtsamkeit und zum anderem die Einheit des Seins. Durch das regelmäßige Üben werden wir uns eigener Verhaltensmuster bewusst. Wenn dies passiert, können wir die Muster, die uns nicht gut tun, verändern. Beispielsweise suchen wir uns immer Partner aus, die unsere Glaubenssätze bestätigen werden. Lautet einer von diesen, dass Männer generell unzuverlässig seien, wird sich der Partner früher oder später als unzuverlässig herausstellen. Solange wir unseren Partner bewerten, uns auf seine Fehler konzentrieren, ihn verantwortlich für unser Wohlbefinden machen oder ihn brauchen, um uns zu vervollständigen, werden wir von unseren Beziehungen enttäuscht.

Wichtig ist die Konzentration auf das, was wir sehen wollen. Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt, die wiederum auf uns zurück fällt: Wir selbst bekommen alles zu spüren, was wir auf andere übertragen. Im Yogasutra 4.15 sagt Patanjali, dass wir unsere eigene Realität schaffen. Die Wahl ist unsere: Schuld und Angst oder Liebe und Göttlichkeit.

 

Zum anderen suchen wir, unterstützt durch Filme, Werbung, Medien und Love-Songs, fast obsessiv nach dem einen, besonderen Partner, der uns vervollständigen wird. Dieser Gedanke ist eine der größten Illusionen unserer Gesellschaft und unseres Egos. Es gibt keine „besondere Beziehung“, die uns glücklich machen kann. Nur das Zulassen der reinen Liebe, die unsere Essenz ist, kann das tun. Niemand ist anders oder besonders, weil niemand von jemand anderen getrennt ist. Doch jeder ist einzigartig. Reine Liebe besteht dann, wenn das Herz offen ist, wenn das Gefühl des Getrenntseins verschwindet. Das kann auch beim Betrachten eines spielenden Kindes, beim Spaziergang durch die Natur oder am Sterbebett eines Menschen sein. Es gibt keine Grenze für die Liebe, sie ist nicht lokalisiert und nicht nur an deinen Geliebten gebunden. Sie ist allumfassend. Allzu häufig wird sie jedoch mit der Romanze oder einer „besonderen“ Beziehung verwechselt, die ausschliessend und nicht allumfassend ist. In einer „besonderen“ Beziehung bemühen wir uns, unsere Schwächen, Fehler und Wunden zu verstecken.

 

Aufgabe einer Beziehung ist aber, genau diese Bereiche zum Bewusstsein zu bringen. Und je mehr wir uns zu einer Person hingezogen fühlen, desto stärker werden diese Blockaden und ungeheilte Verletzungen aufgezeigt. Durch die Akzeptanz des anderen schaffen wir in der Beziehung einen Rahmen für Heilung. Wenn wir uns in einer Beziehung verstecken oder nur unsere Bedürfnisse nach Bestätigung und Zuneigung erfüllt haben möchten, wird uns das Universum darin nicht unterstützen.

 

Quelle: www.gabrielabozic.com

Das Leben

Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist schön, bewundere es.
Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist kostbar, geh sorgsam damit um.
Das Leben ist ein Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist ein Rätsel, löse es.
Das Leben ist ein Abendteuer, wage es.
Das Leben ist Liebe, geniesse sie.

Mutter Theresa

Leben heisst

Leben heisst einem Ziel entgegengehen, vorgegebene Wege nutzen und den eigenen entdecken. Den Gegenwind aushalten und den Wind im Rücken geniessen. Wenn es schwierig wird, das Ziel nicht aus den Augen verlieren. An den Steigungen langsamer werden, ohne sich entmutigen zu lassen. Den Augenblick auf dem Gipfel geniessen, ohne dort immer bleiben zu wollen. Breit sein, wieder ins Tal hinab zu steigen und dort den eigenen Weg wieder zu suchen und zu gehen.

Leben heisst: UNTERWEGS SEIN.

Das Geheimnis der Zufriedenheit

Es kamen ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister.

„Herr“, fragten sie “was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du.“

Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: „Bitte, treib keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“

Es kam die gleiche Antwort: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu: „Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche leben statt. Lasst Euch auf diesen messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag 16. April 1959

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiss ich, das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich, das nennt man AUTHENTHISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um nicht herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiss ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiss ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus, aber heute weiss ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT. Wir brauchen und nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiss ich, DAS IST DAS LEBEN!